Fanblock aktuell • Ausgabe 158 • Eintracht Frankfurt

Salli zemme

Es gibt vieles, über das man hier und heute berichten kann. Nach einer verkorksten Hinrunde, die auf Platz 18 geendet hat und teilweise hohen Niederlagen in der Vorbereitung muss die sportliche Wende besser gestern als heute eingeleitet werden. Mit Nils Petersen und Mats Møller Dæhli wurden in der Winterpause zwei Nuezugänge für die Offensive präsentiert, während Sebastian Freis und Philipp Zulechner zu neuen Ufern aufgebrochen sind; ersterer nach Fürth, wo er hoffentlich noch viele Derbys gewinnen kann und letzterer zurück in die Wiener Heimat; vorerst auf Leihbasis zwar, aber wohl durchaus mit der Absicht, dort länger zu bleiben. Beiden wünschen wir alles Gute! An Petersen hatten die Verantwortlichen des SC schon 2011 Interesse gezeigt, bevor er von Cottbus zu den Bayern wechselte. Nach einem Jahr beim Rekordmeister, bei dem er über einige Kurzeinsätze mit zwei Toren nicht herauskam, wechselte er, zuerst auf Leihbasis, dann fest nach Bremen, wo er in zwei Spielzeiten 18 Tore erzielte. In der Hinrunde dieser Saison kam Petersen dann aber kaum noch zum Zuge und blieb torlos. Wir hoffen sehr, dass er bei uns zu seiner alten Stärke zurückfinden kann! Møller Dæhli war vor zwei Jahren ungefähr das, was heute der zu Real Madrid gewechselte Martin Ødegaard ist: ein norwegisches Ausnahmetalent, das auch schon in der Nationalmannschaft auf sich aufmerksam gemacht hat, dessen Karriere aber in letzter Zeit bei Cardiff City, wo sein Spielertyp nicht mehr gefragt ist, zum Stoppen kam. Ein herzliches Willkommen an beide! Wichtiger als alle Kader- und sonstigen sportlichen Fragen, sogar wichtiger als der Klassenerhalt ist allerdings der morgige Bürgerentscheid zum neuen Stadion in Freiburg!