Fanblock aktuell • Ausgabe 151 • Hertha BSC Berlin

Salli zemme

Drei Spiele der noch jungen Bulisaison sind gespielt. Ein Punkt, ein Tor die Ausbeute auf der Habenseite. Klingt nicht gerade nach einem Start nach Maß. Bis auf das letzte Spiel beim übermächtigen BVB gibt es aber doch einige Anhaltspunkte, die auch in Hinblick auf das heutige Spiel gegen die alte Dame aus Berlin Hoffnung machen. Siege gegen Frankfurt und die zuletzt erstarkten Gladbacher waren durchaus im Rahmen des Machbaren. Ganz nah dran war man beim Heimspiel gegen die Fohlenelf. Hier gilt es anzuknüpfen und das Spiel gegen den BVB vergessen zu machen. Für Tabellennachbar Berlin ist das Match allerdings von nicht minderer Bedeutung. Es wäre zu früh von einem Sechs-Punkte-Spiel zu sprechen, dennoch könnte der Sieger die Richtung für die kommende englische Woche vorgeben, zumindest einiges an Selbstvertrauen könnte man tanken. Nach der Hertha geht es in den Kraichgau, dann kommt Leverkusen. Ein hartes Programm also, wenn man sich die aktuelle Form der Gegner anschaut. Heute ein Sieg und man stünde in den kommenden Partien nicht hart unter Zugzwang. Zugegeben, in der letzten Saison wurde sogar erst am elften Spieltag der erste Dreier eingefahren und der Klassenerhalt letztlich trotzdem souverän erreicht. Dennoch kann man nicht jede Saison darauf vertrauen, dass die Konkurrenz punktemäßig so schwächelt, wobei man den HSV davon aktuell wohl ausnehmen kann. Die haben anscheinend noch nicht kapiert, dass eine neue Saison begonnen hat. Kann uns ja nur Recht sein. Aber das nur am Rande. Mit der Hertha kommt eine noch nicht ganz eingespielte Truppe in unser heimisches Dreisamstadion, das übrigens nicht – wie Anfang diesen Monats fälschlicher Weise vermutet – in diesem Jahr seinen sechzigsten Geburtstag feiern kann. Dazu und vieles mehr in dieser Ausgabe des Fanblocks. Dank eines US-Investors (61,2 Millionen Finanzspritze) ist Berlin quasi über Nacht schuldenfrei und konnte protzend auf dem Transfermarkt zuschlagen. Topneuzugang Kalou (8 Millionen) meldete sich vor dem Spiel fit und wird wohl von Beginn an spielen. Für unser Team wird es wichtig sein, sein eigenes Ding durchzuziehen und vor allem in der Offensive – vor allem jetzt da Mehmedi drei Wochen fehlen wird – im Kollektiv mehr Akzente zu setzen als bisher. Dafür braucht es eure Unterstützung. Lasst uns alle gemeinsam lauthals dafür sorgen, dass die Truppe von Beginn an merkt, wer heute hier regiert. Politik sollen die in Berlin machen, Fußball gespielt wird heute in Freiburg. Auf, auf… auf zum Heimsieg!